ABGESAGT - 50. Frühregatta auf dem Münsteraner Aasee - fällt aus!

Liebe Trainer, Athlethen, Helfer und Freunde des Münsteraner Regattavereins,

 

leider mussten wir auf behördliche Anordnung im Zusammenhang mit dem Coronavirus die 50. Frühregatta absagen. Wir bedauern dies sehr, stehen aber voll hinter der Entscheidung der Stadt Münster zur Eindämmung der Pandemie. Wir hoffen auf ein Widersehen im nächsten Jahr. Bis dahin: Bleibt gesund und fit!

- Es folgt die offizielle Presseerklärung zur Absage -

 

Sollte die Aaseeregatta in Anbetracht des Coronaviruses stattfinden oder nicht? Diese Frage stellten auch wir uns als Münsteraner Regattaverein. Seit Wochen haben wir die Lage und die sprunghafte Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 intensiv und kritisch verfolgt.

Bereits am 10. März teile die FISA mit, dass die World Rowing Cups I und II in Sabaudia und Varese ersatzlos ausfallen werden. Gleiches gilt für die europäische olympische und paralympische Qualifikationsregatta in Varese und die finale paralympische Qualifikationsregatta in Gavirate. Auch nationale Regatten mussten bereits abgesagt werden, darunter die Deutschen Meisterschaften (Kleinboot) mit der Leistungsüberprüfung für Junioren und Juniorinnen A und Para-Rudern (17.-19. April), sowie die 1. Internationale DRV-Junioren-Regatta (9.-10. Mai), beide auf der Regattastrecke Oberschleißheim bei München. Auf Grund der aktuellen Situation werden sicherlich noch weitere Regattaveranstalter mit Absagen folgen.

Für den Münsteraner Regattaverein steht die Gesundheit und Sicherheit von Athleten, Trainern, Helfern und Zuschauern an erste Stelle. Gestern erreichte uns die finale Entscheidung der Stadt Münster, dass die Regatta abzusagen sei. Diese Entscheidung beruht auf der Checkliste für Veranstaltungen der Stadt Münster basierend auf Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Diese Entscheidung unterstützen wir vollumfänglich. Da keine gesicherten Erkenntnisse zur weiteren Entwicklung der Pandemie vorliegen, bei der Ausbreitung aber mit einem exponentiellen Anstieg gerechnet werden muss, ist die Absage daher die einzige Möglichkeit alle Beteiligten zu schützen.

Wir bedauern die Absage der 50. Auflage unserer traditionellen Frühregatta auf dem Münsteraner Aasee, halten diese aber für die einzig richtige Entscheidung.  In enger Abstimmung mit den kommunalen Behörden steht der Münsteraner Regattaverein natürlich für zukünftige Veranstaltungen mit dem erfahrenen Regattastab und fleißigen Helfern der beiden Mitgliedsvereine ARC zu Münster und Ruderverein Münster von 1882 zur Verfügung.

Aus heutiger Sicht ist der 2. Renntag der Ruder-Bundesliga am 20. Juni 2020 auf dem Aasee nicht von einer Absage betroffen. Wir hoffen auf eine baldige Entspannung der Lage.

 

Im Namen des Münsteraner Regattavereins,

 

Henrik Niebuhr     Nils Warnke          Klaus Fischer

  1. Vorsitzender    2. Vorsitzender     2. Vorsitzender